Insolvenzrecht

Pflichten des GmbH-Geschäftsführers in der Unternehmenskrise

Der GmbH-Geschäftsführer ist gesetzlicher Vertreter der GmbH und vertritt diese gegenüber den Gesellschaftern und Dritten (z. B. Kunden, Lieferanten oder Finanzamt und Sozialversicherungsträgern) gerichtlich und außergerichtlich. Dabei muss er die Geschäfte der Gesellschaft immer mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns ausführen. Dies gilt vor allem in der Unternehmenskrise. Aber auch bei den ersten Anzeichen für eine mögliche Krise, wie Liquiditätsengpässen, muss der Geschäftsführer sofort reagieren.

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Außergerichtliche Schuldenbereinigung

Ich führe für Sie ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren durch. Wenn Sie überschuldet sind, also die Forderungen der Gläubiger nicht mehr bedienen können, ist es zur Vermeidung höherer Schulden und weiterer Nachteile dringend geboten, sich anwaltlicher Hilfe zu bedienen. Es besteht die Möglichkeit, für die außergerichtliche Schuldenbereinigung einen Antrag auf Beratungshilfe bei Gericht zu stellen, so dass Ihnen außer des zu leistenden Eigenanteils in Höhe von EUR 10,00 keine Kosten entstehen.

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Insolvenzplan

Der Insolvenzplan bietet interssante Möglichkeiten bei Fimeninsolvenzen. Das Hauptziel des Insolvenzplanverfahrens liegt in der Sanierung des insolventen Unternehmens im Ganzen oder zumindest in Teilen. Dabei muss gewährleistet sein, dass die Gläubiger des Unternehmens durch den Insolvenzplan nicht schlechter gestellt werden als in einem normalen Insolvenzverfahren. Weiterlesen »Insolvenzplan

Verbraucherinsolvenz ermöglicht die völlige Entschuldung

Schulden sind heute beinahe schon eine Alltäglichkeit. Ein Hauskauf ohne Finanzierung ist die Ausnahme und auch das Auto wird immer häufiger mit Hilfe eines Kredits oder per Leasingvertrag erworben. Selbst der DVD-Player aus dem Supermarkt oder das neue Sommerkleid aus dem Versandhandel kann bequem in Raten gezahlt werden. Doch für viele Menschen in Deutschland ist das scheinbar süße Leben auf Pump längst zum Albtraum geworden. Denn etwa drei Mio. Haushalte sind nicht mehr in der Lage, aus ihrem Einkommen die laufenden Verpflichtungen zu bestreiten. Schuldenberg und Jammertal liegen eng beieinander. Weiterlesen »Verbraucherinsolvenz ermöglicht die völlige Entschuldung

Übertragene Sanierung

Wenn die übertragene Sanierung fachmännisch gehandhabt wird, kann der Betrieb nahtlos auf einen anderen Inhaber übergehen. Dabei werde genau nach den Verwertungs- und Verteilungsregeln der Insolvenzordnung verfahren. Die Betriebe können fortgeführt und gleichzeitig veräußert werden. Weiterlesen »Übertragene Sanierung

Immobilien in der Insolvenz des Schuldners

Ein nicht unerheblicher Anteil der Schuldner, die ein privates Insolvenzverfahren anstreben, ist wegen eines Immobilienengagements in diese missliche finanzielle Situation geraten. Vor allem in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts haben Strukturvertriebe in hoher Anzahl völlig überteuerte Immobilien an den Mann oder die Frau gebracht, die zwar in den ersten Jahren des Besitzes zu sehr hohen Steuerersparnissen geführt haben, spätestens nach Auslaufen der Mietgarantie aber zu einer zunächst schleichenden und zum Schluß völligen Vernichtung des Vermögens führen. Insbesondere dann, wenn nach der Scheidung oder bei Arbeitslosigkeit keine Steuern mehr bezahlt werden, ist die Immobilie nicht mehr finanzierbar. Viele Schuldner versuchen über Jahre verzweifelt, ihre Immobilie los zu werden, was insbesondere in den neuen Ländern de facto fast unmöglich ist, da es hier einen sehr hohen Leerstand an Wohnungen gibt. Weiterlesen »Immobilien in der Insolvenz des Schuldners

Ablauf des Regelinsolvenzverfahrens

Die nachfolgende Darstellung ist ein grober Überblick über den normalen Ablauf eines Insolvenzverfahrens, wobei nicht übersehen werden darf, daß in fast jedem Verfahren Besonderheiten auftreten, die in einem allgemeinen Überblick nicht berücksichtigt werden können. Was die zeitliche Komponente anbelangt, kann eine Regel nicht angegeben werden; manche Verfahren können in weniger als einem Jahr abgewickelt werden, andere erstrecken sich über mehrere Jahre. Weiterlesen »Ablauf des Regelinsolvenzverfahrens

Besserer Schutz für Altersteilzeitkonten

Ab dem 1. Juli 2004 müssen im Rahmen von „Harz III“ alle so genannten Wertguthaben aus flexiblen Arbeitsverträgen, wie der Altersteilzeit, gegen Insolvenz geschützt werden. Die wenigsten Unternehmen haben sich aber bisher darum gekümmert. Dies soll sich nun ab dem 1. Juli gründlich ändern. Dann ist durch die zum Jahreswechsel wirksam gewordenen Hartz-Gesetze für neue Altersteilzeit-Verträge eine Insolvenzsicherung zwingend vorgegeben – im Falle der Zuwiderhandlung drohen Geschäftsführern und Vorständen bei einer Insolvenz neben der persönlichen zivilrechtlichen Haftung auch strafrechtliche Konsequenzen. Weiterlesen »Besserer Schutz für Altersteilzeitkonten